CDU-Innenexperten warnen: Muslimbrüder wollen SPD unterwandern

08 Haziran 2026 19:12

Die SPD läuft nach Ansicht von CDU-Innenexperten Gefahr, von Islamisten unterwandert zu werden. Es gebe innerhalb der Partei „mit wenigen Ausnahmen keine ausreichende Abgrenzung von islamistischen Bestrebungen“, warnt der Berliner CDU-Innenexperte Burkard Dregger (62) jetzt in BILD. Auch Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (46, CDU) ist alarmiert: „Wir müssen in Kommunen, Parteien und Verbänden aufhören, diese Akteure blauäugig zu verharmlosen.“

Flaş uyarı: Müslüman Kardeşler SPD'ye sızmak istiyor

Nach Einschätzung von Sicherheitsexperten wird die Gefahr islamistischer Unterwanderung seit Jahren unterschätzt. Insbesondere die Muslimbruderschaft (MB) versuche, gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen, indem sie auch politische Strukturen nutzt. Ihr Ziel: eine islamische Ordnung auf Grundlage der Scharia etablieren, gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen und „öffentliche Gelder für ihre verfassungsfeindliche Agenda“ erhalten.

Nach Redmanns Einschätzung verschaffe sich die Muslimbruderschaft schrittweise Zugang zu gesellschaftlichen und politischen Strukturen. Sie nutze „die Freiheiten unseres Rechtsstaates aus, um genau diese Freiheiten abzuschaffen und ihr totalitäres, von der Scharia geprägtes Gesellschaftsbild zu zementieren“, warnt er in BILD.

Muslimbrüder bei der SPD?

Die Neuköllner Integrationsbeauftragte Güner Balci wurde schon Ende 2025 deutlich: „Teile der SPD wollen nicht, dass islamistische Strukturen bekämpft werden“, erklärte sie. Mit Blick auf den Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh (48) fügte sie hinzu: „Wer nicht erkannt hat, dass wir auch ein wachsendes Islamismusproblem haben, bei dem die Muslimbruderschaft eine zentrale Rolle einnimmt, ist vielleicht Teil des Problems.“

Der Islamismus-Experte Sascha Adamek (58, Autor von „Unterwanderung – Der politische Islam weiter auf dem Vormarsch“) warnt ebenfalls: Durch eine „vorgetäuschte Liberalität“ seien Zugänge zu den Amtszimmern hochrangiger Sozialdemokraten geschaffen worden. UND: Nach seiner Einschätzung entsprechen Vorgänge bei der SPD „den in internen Strategiepapieren der Muslimbruderschaft beschriebenen Vorgehensweisen“.

Was die Bundesregierung sagt

Das gemäßigte Auftreten vieler Vertreter der Muslimbrüder darf nach Einschätzung von Sicherheitsexperten der Bundesregierung nicht darüber hinwegtäuschen, welche Ideologie die Organisation vertrete. Als Beleg wird häufig das traditionelle Motto der Bewegung zitiert: „Gott ist unser Ziel, der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Jihad ist unser Weg. Der Tod für Gott ist unser Wunsch.“

Der Parlamentarische Innenstaatssekretär Christoph de Vries (51, CDU) mahnt zur Vorsicht: „Alle Regierungen und Parteien sind gut beraten, mit äußerster Vorsicht zu handeln, wenn ein Verdacht auf Verbindungen zur Muslimbruderschaft besteht“.